Die osteopathische Therapie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers eingesetzt werden, egal wie lange diese schon bestehen. Altersbeschränkungen gibt es nicht. Osteopathische Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet. Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten. Kosten für gesetzlich versicherte Patienten betragen je nach Zeitaufwand und Behandlungsmethode 80 bis 110 EUR pro Therapiesitzung.
Dauer einer osteopathischen Behandlung
Eine osteopathische Therapiesitzung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten, in schwierigen Fällen auch länger. Durch eine Basisserie von 3 Behandlungen kann eine gute Stabilisierung des Behandlungserfolges erreicht werden. In schwierigen Fällen wird die Basisserie auf 6 bis 8 Behandlungen erweitert. Nach Abschluss der Basisserie sollte eine erste Kontrolle des Behandlungsergebnisses nach 3 bis 4 Monaten erfolgen.
Anwendungsmöglichkeiten der Osteopathischen Medizin
Eine Auswahl:
Bewegungsapparat:
- Gelenkprobleme
- Ischiasprobleme
- HWS-Beschwerden
- Schleudertrauma
- Tennisellenbogen
- Schulterschmerzen
- Verstauchungen und andere Verletzungsfolgen
Innere Organe:
- Sodbrennen
- Chronische Blasenentzündungen
- Menstruationsprobleme
- Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen
Kopfschmerzen:
- Spannungskopfschmerzen
- Migräne
- Kieferorthopädie
- Kiefergelenkstörungen
- Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD, Störungen des Gleichgewichtes zwischen Kausystem und dem restlichen Körper, Fehlbiss, Kiefergelenksbeschwerden)
HNO-Bereich:
- chronische Sinusitis
- Schwindel
- Tinnitus
Kinderheilkunde:
- Schiefhals (KISS-Syndrom)
- Entwicklungsverzögerungen
- Hyperaktivität
